Nachrichten zum Thema Ortsverein

23.03.2014 in Ortsverein

Unser Wahlprogramm für Wieblingen 2014

 
Ihre Kandidaten für Wieblingen: Dr.Monika Meißner und Dominic Simon

Kommunalwahlprogramm

für Wieblingen 2014

 

Wir setzen uns für Wieblingen ein

Wieblingen ist ein schöner Stadtteil mit hoher Wohnqualität, der in den letzten Jahren gewachsen ist. Durch den Zuzug vieler Familien in die Neubaugebiete Schollengewann und Wieblingen Ost kamen auch viele kleine Neubürger dazu.

Es ist uns wichtig, dass alle Generationen und alle sozialen Schichten sich hier wohl fühlen, dass Wieblingen noch attraktiver wird.

Verbesserung der Verkehrssituation

- Die Umgehungsstraße L 637 ist inzwischen zu einer hoch belasteten Strecke geworden. Besonders an der Einmündung zum Grenzhöfer Weg entstehen immer wieder gefährliche Situationen. Wir fordern daher den schon lange angemahnten Verkehrskreisel.

- Wir setzen uns ein für einen Radweg von Wieblingen nach Plankstadt.

- Die Kinderwegesituation vom Schollengewann zu den Kindergärten und zur Fröbelschule ist problematisch. Wir wollen einen Zebrastreifen über den Sandwingert im Bereich Schollengewann sowie effizientere Geschwindigkeitskontrollen.

- Die Situation am S-Bahnhof Pfaffengrund-Wieblingen  ist noch immer – trotz einiger Maßnahmen, die auf unseren Antrag gemacht wurden – unbefriedigend. Wir fordern die Schaffung eines großen PKW- und Fahrradparkplatzes.

- Das Sportzentrum West soll für alle Wieblinger gut erreichbar sein. Der Sport spielt eine große Rolle im Wieblinger Vereinsleben. Wir wollen eine direkte Zufahrt von der Mannheimer Straße  aus über die Ludwig-Guttmann-Straße und  einen neu zu schaffenden Bahnübergang. Dann könnte auch durch die Schließung des OEG-Überganges im Ochsenkopf  die Verkehrsbelastung dort geringer werden. Wir wollen die Vergößerung des Parkplatzes am Sportzentrum West schon vor dem Umbau des B 37-Anschlusses "Rittel".

- Die Seitenstraßen, von denen viele in besonders schlechtem Zustand sind, benötigen eine neue Fahrbahndecke. Wir werden uns darum kümmern.

Die Nahversorgung

liegt in den Außenbereichen, zu bedauern ist das Verschwinden vieler kleiner Einzelhandelsgeschäfte im Zentrum. Wir möchten einen Drogerie-Markt für die vielen Familien mit kleinen Kindern erreichen.

 

Wieblingen, ein Ort des sozialen Zusammenhalts

Viele Einrichtungen prägen das soziale Bild Wieblingens – Kindergärten, viele Schulen (die größte Zahl von allen Heidelberger Stadtteilen), der AWO-Kinder und Jugendtreff, das Seniorenzentrum, die ASB-Pflegeeinrichtung in der Mannheimer Straße, die Kirchen und viele Vereine.

All diese Einrichtungen wollen wir unterstützen. Wir freuen uns, dass unsere Freiwillige Feuerwehr und die DLRG endlich einen neuen modernen Stützpunkt bekommen, den auch wir lange gefordert hatten.

- Die wachsende Schülerzahl in der Fröbelschule muss bewältigt werden – wir setzen uns für eine gute Ausstattung der neu zu belegenden Räume und des Schulhofes sowie die Schaffung von ausreichenden Hortplätzen ein.

Der Neckar soll geschützt bleiben

Wir haben am Neckar vor unserer Tür ein Naturschutzgebiet von europäischem Rang, das viele bedrohte Vogelarten beherbergt. Unser Neckarufer mit seinen schönen Wiesen ist ein Juwel, das es zu erhalten gilt. Wieblingen ist bereits von Schnellstraßen umgeben, die unsere Lebensqualität beeinträchtigen. Deshalb lehnen wir eine 5. Neckarbrücke ab, die den Stadtteil zerschneidet und uns mit noch mehr Lärm und Verkehr belastet!

26.12.2013 in Ortsverein

Sorgen im Ochsenkopf

 

Aus dem Wieblinger Bezirksbeirat erreichte uns ein Antrag über die städtebauliche Entwicklung im Ochsenkopf. Ein aktuelles Vorhaben zu Abriss und Neubau einer Häuserzeile, möglicherweise verbunden mit einer deutlichen Nachverdichtung, lässt befürchten, dass hier ein Domino-Effekt entstehen könnte. In der letzten Zeit wurden Siedlungsbild und Bewohnerschaft schon durch ähnliche Baumaßnahmen geändert.
Zitat: " Wir Mitglieder des Bezirksbeirates bitten den Gemeinderat, darauf zu achten, dass die Gesamtstruktur des Ochsenkopfs weitgehend erhalten bleibt und die dortige Bevölkerung bei größeren Bauvorhaben rechtzeitig eingebunden wird."
Die Siedlung Ochsenkopf wurde in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts für Mitarbeiter der Bahn gebaut. Dadurch entstand eine homogene Bewohnerschaft, die sich seither stabil erhalten hat. Desgleichen blieb die architektonische Struktur weitgehend homogen, auch die Mietpreise blieben weitgehend stabil und moderat. Die in die Jahre gekommene Bausubstanz bedarf einer Nachrüstung, weiterer Abriss und Neubau sollten aber vermieden werden. Planerisch ist die Situation kompliziert, da in diesem Bereich Denkmalschutz nicht möglich ist. Die Bewohner, die z.T. schon in dritter Generation in den Häusern wohnen, haben Arbeit und oft auch Geld in die Eigenrenovierung gesteckt. Die SPD hat daher den Antrag gestellt zu prüfen, wie die Ziele des Bezirksbeirates anders erreicht werden können, z.B. durch eine Milieuschutzsatzung oder andere planerische Mittel. Ein Gespräch mit den möglichen Bauherren ist sicher auch hilfreich. Eine so homogene soziale und bauliche Struktur wie die Siedlung Ochsenkopf gibt es sonst praktisch nicht in Heidelberg, sie gilt es zu erhalten.

11.03.2013 in Ortsverein

Reichsbanner in der Friedrich-Ebert-Gedenkstätte

 
Unser Reichsbanner in der FEG

Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold in der Friedrich-Ebert-Gedächtnisstätte

Zu Zeiten der Weimarer Republik, in der praktisch im Jahresrhythmus die Regierungen wechselten, griff der Nationalsozialismus mit seinen Schlägertruppen zusehend um sich. In der Bürgerschaft bildete sich daraufhin zwischen 1925-1933 die Gruppierung "Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold", die die Demokratie verteidigte. Ihre Wurzeln stammen aus der Sozialdemokratie. Sie wurde 1933 vom Nazi-Regime verboten, ihre Mitglieder wurden verfolgt und viele in Konzentrationslagern ermordet.
Auch in Wieblingen, das damals noch eine eigenständige Gemeinde war, gab es eine solche Gruppe, die sich auch ein Banner gab. Es blieb - versteckt von Wieblinger Bürgern – bis heute erhalten. Nach einigem Suchen konnten wir es wieder finden und freuen uns nun, dass es als Dauerleihgabe in der Friedrich-Ebert-Gedenkstätte in der Pfaffengasse ein würdiges Domizil gefunden hat.
Das Foto zeigt das Banner zusammen mit einer Büste Friedrich-Eberts beim Jahresempfang in der Gedenkstätte.

11.03.2013 in Ortsverein

Jubiläum bei der Weihnachtsfeier 2012

 
Heinz-Jürgen Wolf , Monika Meissner

Anlässlich der Weihnachtsfeier des SPD-Ortsvereins Heidelberg-Wieblingen gab es diesmal eine besondere Ehrung, nämlich für Heinz-Jürgen Wolf, der nicht nur dieses Jahr seinen 70. Geburtstag feierte, sondern auch seit 50 Jahren der SPD die Treue hält. Er ist vielfältig in Wieblingen aktiv, auch als Vorsitzender des Ältestenkreises der Evangelischen Kreuzkirche und als ihr Vertreter in der Stadtsynode. In seinem aktiven Berufsleben war er Geschäftsführer des Vorstands des Universitätsklinikums und auch des Aufsichtsrates sowie des Finanz- und Personalausschusses des Klinikums. Dabei fand er dennoch Zeit, über 6 Jahre während der Zeit der Studentenrevolution Ortsvereinsvorsitzender der SPD Wieblingen zu sein. Zu dieser Zeit ging es oft turbulent einher, sodass er auch einmal in die Situation kam, Günther Grass während eines SPD-Wahlkampfes mit einem Borgward Isabella (damals ein echtes Kult-Auto) mit SPD-Plakat "Dich singe ich: ESPEDE" nach Frankfurt zu fahren, weil er diese originelle Transportform bevorzugte. Er nimmt weiterhin lebhaft Anteil an den politischen Vorgängen in der Stadt und hat sich seinen kritischen Geist bewahrt.
Foto: Heinz-Jürgen Wolf, OV-Vorsitzende Monika Meißner

08.12.2011 in Ortsverein

Feier und Ehrungen in der Friedrich-Ebert-Gedenkstätte

 
Artikel in der RNZ vom 4.11.11

Am 29.10.2011 fand im Rahmen einer gut besuchten Feier die Übergabe des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold Wieblingen als Dauerleihgabe an die Friedrich-Ebert-Stiftung statt. Über die Geschichte des Reichsbanners berichtet der beigfügte Artikel der Rhein-Neckar-Zeitung. Auch wollten wir unsere langjährigen Genossen, Altstadtrat Prof.Wolfgang Huber und Armin Fiebig für 50 bzw. 25 Jahre Mitgliedschaft in der SPD ehren.